Kategoriearchiv: Analysen

Textbücher zu ›Rainulf und Adelasia‹

Das Opernlibretto ist so alt wie die Oper – um 1600 wurden die Texte Ottavio Rinuccinis zu Jacopo Peris »Dafne« und »L’Euridice« gedruckt, um den Zuschauern während der Aufführung das Mitlesen zu ermöglichen. Das blieb während fast drei Jahrhunderten der Hauptzweck des Librettos, bis Richard Wagner den Zuschauerraum im Bayreuther Festspielhaus verdunkelte und so das … → weiterlesen

Onomapoetik

Siegfried Wagners Witwe Winifred hat der postum von ihr herausgegebenen Dichtung zu RAINULF UND ADELASIA ein Vorwort beigegeben, in dem sie auf die Quelle hinweist: »Anregungen zu dem Stoff gab vornehmlich das Buch des Grafen Schaack [sic!]: ›Die Normannen in Sizilien [sic!]‹. Eigene starke Eindrücke von früher Jugend an in Sizilien und Neapel empfangen und … → weiterlesen

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Wie in allen Opern Siegfried Wagners, sind auch in diesem anspielungsreichen Werk neben autobiographischen wieder mancherlei Verweise auf sein eigenes wie auf das Œuvre seines Vaters zu entdecken. Schon der Titel erscheint als Spiegelung zu »Tristan und Isolde«, was von Adelasia deutlich angesprochen wird: »Doch nicht Liebe schloß den Bund: / Ein süßer Klang sonst … → weiterlesen