ISWG

Die Internationale Siegfried Wagner Gesellschaft e.V. (ISWG) setzt sich für die Kompositionen von Siegfried Wagner (1869-1930), dem Sohn Richard Wagners und Enkel von Franz Liszt, ein und würdigt seine Verdienste als Festspielleiter und Regisseur.

Sie wurde 1972 in Bayreuth gegründet und ist seither erfolgreich in ihrem Bemühen, das Œuvre Siegfried Wagners mit Publikationen, Ausstellungen sowie in konzertanten und szenischen Aufführungen wieder zur Diskussion zu stellen. Seit 1975 kam es auf Initiative der ISWG zu vielbeachteten Wieder-, Erst- und Uraufführungen der Opern und anderen Werke Siegfried Wagners sowie zu einer stattlichen Anzahl hochkarätiger CD-Einspielungen; drei Opernproduktionen sind inzwischen auch auf DVD erhältlich.

Die ISWG gibt – mindestens einmal – jährlich umfangreiche Mitteilungsblätter (ISSN 1612-4049) in gedruckter Form heraus, die den Mitgliedern in allen Teilen der Welt zugesandt werden.

2001 veranstaltete die ISWG in Köln ein einwöchiges internationales Siegfried Wagner Symposion, dessen Erträge in Form eines wissenschaftlichen Kompendiums als Band 1 der Neuen Schriftenreihe der ISWG vorliegen. Der 2. Band der Schriftenreihe, »Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste«, wurde anlässlich der umfangreichen Berliner Ausstellung gleichen Titels 2017 publiziert, ein 3. Band, »Siegfried Wagner 150: ›… mindestens ein halber Esel‹«, zum 150. Geburtstag Siegfried Wagners, ist noch nicht erschienen.