Neue Schriftenreihe der Internationalen Siegfried Wagner Gesellschaft – Band 2:

Achim Bahr, Peter P. Pachl (Hg.):
Siegfried Wagner. Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste
Mainz 2017, 218 Seiten (mit 100 überwiegend farbigen Abbildungen); ISBN: 978-3924-52269-8
In der Verlagsankündigung heißt es:
Die Ausstellung »Siegfried Wagner: Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste« wird sich erstmals unvoreingenommen der schwulen Seite von Siegfried Wagners Leben und Œuvre widmen, seine innovative Arbeit in Bayreuth beleuchten, sein Verhältnis zum Nationalsozialismus und dem Antisemitismus analysieren, seinen Lebenspartner Clement Harris und andere intimen Freunde vorstellen, ebenso seinen unehelichen schwulen Sohn Walter Aign (1901-1977). Besondere Aufmerksamkeit wird seinen stark autobiografischen Opern gewidmet, mit historischen Bühnenbildentwürfen und Aufführungsfotos.
Publikation anlässlich unserer umfangreichen und viel beachteten Siegfried Wagner-Ausstellung 2017 im Schwulen Museum Berlin, die ein außerordentlich großes Medienecho nach sich zog. In den Textbeiträgen wird ein bisher weitgehend ausgeblendeter Aspekt in Leben und Werk Siegfried Wagners beleuchtet: seine Homosexualität.
Mit Beiträgen von:
Kevin Clarke: Warmer Sammelplatz
Nikolai Endres: Outing und Queering Siegfried Wagner
Peter P. Pachl: Briefe an einen jungen Lover
Sven Friedrich: Siegfried Wagner als Festspielleiter
Eckart Kröplin: Jonglierend mit Farbe und Klang
Kevin Clarke: Das ›queere‹ diskografische Vermächtnis
Dorothea Renckhoff: Persönlichkeit zerschnitten
Julia Bertschik: Ein komponierender Dandy
Roland H. Dippel: Lichtgestalten für Schwule?
Achim Bahr: Zeichen und Spuren