Christiane Starck hat ihre Dissertation über Sascha Schneider (1870-1927) vorgelegt, der zum Künstlerkreis des deutschen Symbolismus um Ludwig von Hoffmann und Otto Greiner gehörte. Wie in den Mitteilungen XLV der Internationalen Siegfried Wagner Gesellschaft (ISSN 1612-4049) berichtet, verbrachten die beiden letztgenannten den Winter 1896 zusammen mit Siegfried Wagner in Rom.
Sascha Schneider galt als eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten der Jahrhundertwende; ob Siegfried Wagner und Sascha Schneider, der »mit bemerkenswerter Offenheit seine Homosexualität auslebte«, jemals persönlich aufeinander trafen, ist bislang nicht belegt, aber – da beide sich u. a. im homosexuellen Milieu Berlins bewegten – durchaus nicht ausgeschlossen.
Bildmotive von Sascha Schneider hat Sebastian Rausch für seine Animationen zu Siegfried Wagners Kompositionen DER FAHNENSCHWUR und FRIEDENS-HYMNE verwendet, die 2014 in der umfangreichen Ausstellung 1914 fff im Neuen Rathaus der Stadt Bayreuth erstmals gezeigt wurden.
Dem Buch ist eine DVD mit dem ersten Werkkatalog Sascha Schneiders beigelegt.