Siegfried Wagners Arbeit nach dem 1. Weltkrieg

Am Mittwoch, den 16. August 2023 spricht Claus J. Frankl über Siegfried Wagners künstlerisches Schaffen nach dem Ende des Ersten Weltkriegs:

Der Bayreuther Komponist und Festspielleiter war kurz vor Ausbruch des Weltkriegs bei seinem Opus 10, ›Der Friedensengel‹, angekommen. Seine vielfältigen Hoffnungen auf Frieden erfüllten sich nicht, die Festspiele 1914 mussten abgebrochen werden und ruhten bis 1924. Andererseits kam es für Siegfried Wagner zu einer Verheiratung und sein Sohn Wieland kam 1917 zur Welt, die Oper Nr. 11, ›An Allem ist Hütchen Schuld!‹, wurde im gleichen Jahr uraufgeführt. 

Dieses Werk ist Ausgangspunkt für die Betrachtung der Folgejahre bis ins Jahr des Neustarts, wobei vor allem die Ereignisse 1923 ausführlich und mit allen Widersprüchlichkeiten erläutert werden sollen. Dieses schicksalshafte Jahr endete mit der Uraufführung von Opus 13, ›Der Schmied von Marienburg‹ in Rostock. 

Diese Veranstaltung des Historischen Vereins für Oberfranken e.V. in Bayreuth findet statt im Italienischen Bau im

Neuen Schloss
Archäologisches Museum
(Eingang Hofgarten)
Ludwigstraße 25b
95444 Bayreuth

Beginn ist um 19:30 Uhr, Eintritt frei.