Siegfried Wagners Enkel

Ralph Giordano hat nicht nur das Vorwort zur Autobiographie des fünfzigjährigen Wagner-Urenkels verfasst, er war auch der Anreger, Mentor und Motor zu Gottfried Wagners Buch, einem Kampf von »David gegen Goliath« (Ralph Giordano), von einem Urenkel gegen Vater und Urgroßvater, von einem Prosemiten gegen die Antisemiten seiner Familie und ganz Deutschlands mit deren Führer Wolf,… Weiterlesen »

Siegfried Wagner wurde vom Schwager erpresst

Auch angesichts einer denkbaren künftigen weiblichen Bayreuther Festspielleitung schien eine neue Biografie über Cosima Wagner als die erste Festspielleiterin Bayreuths überfällig. Bereits im Vorjahr veröffentlichte der Wagner- und Nietzsche-Biograf Joachim Köhler eine Biografie der Tochter von Franz Liszt und Marie d’Agoult, in der die greise Festspielleiterin in fiktiven Dialogen ihr Leben Revue passieren lässt: in… Weiterlesen »

Fesselnde Monographie des Wagner-Clans

Um es vorweg zu sagen: Selten kann ein Buch solches Lesevergnügen bereiten wie dieses. Was Carr da geschrieben hat, ist ein Genuss. Dieses kulturhistorisch-musikalische Zeitbild zweier Jahrhunderte reiht sich würdig in die Folge der großen, erratischen (Richard und Siegfried-) Wagner-Monographien eines Martin Gregor-Dellin, eines Joachim Köhler oder Peter P. Pachl ein. Doch es wurde auch… Weiterlesen »

›Die nationalsozialistische Mutter Gottes‹

Brigitte Hamanns Hagiographie: ›Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth‹ Im Jahre 1997, dem 100. Geburtstag von Richard Wagners Schwiegertochter Winifred, hatte Festspielleiter Wolfgang Wagner eine große Winifred Wagner-Ausstellung angekündigt, dann zurückgezogen und auf unbestimmte Zeit verschoben, bis die Materialien kritisch aufgearbeitet wären. Die Ausstellung fand bis heute nicht statt. Wolfgang Wagner forderte die Historikerin Martha Schad auf,… Weiterlesen »

Programm zur Symphonischen Dichtung ›Glück!‹

Siegfried Wagners Programm seiner Symphonischen Dichtung GLÜCK! Fortuna, die holde Göttin, vernimmt aus der Tiefe das Sehnen der Menschheit nach ihr. Dem Würdigsten Segen zu spenden gewillt, fliegt sie zur Erde hinab. »Was nennst Du Glück?« ruft sie Einem zu. »Glück ist Macht und Gold, Ehrgeiz und Ruhm!« Das Haupt schüttelnd, wendet sie sich ab… Weiterlesen »

Reisetagebuch

Siegfried Wagner: REISETAGEBUCH (1892) »Den Freunden Siegfrieds zu Weihnachten 1935 gewidmet« 25,5 x 18,5 cm, 260 Seiten → Textauszüge online mit Karte der Reiseroute bei der Internationalen Richard Wagner Gesellschaft, Salzburg → Aquarelle zum Reisetagbuch  

›Rainulf und Adelasia‹ – Vorspiel

Siegfried Wagners programmatische Erläuterung  Die Handlung spielt zur Zeit des letzten Normannenkönigs in Süd-Italien. Rainulf, Graf von Alife, von maßlosem Ehrgeiz getrieben, umstrickt von Aberglauben und Prophezeihungen, hofft durch Erlangung eines heiligen Steines, der sich im Besitze des Klosters befindet und den Eigentümer vor Gefahren schützt, die Erbschaft jenes Fürstenhauses anzutreten. Die schwere Schuld, durch… Weiterlesen »

Ouvertüre zu ›Herzog Wildfang‹

Siegfried Wagners programmatische Erläuterung  (Einleitung.) Die Ouvertüre beginnt mit dem Thema des Königthums ›von Gottes Gnaden‹, jener Vorstellung von einer nicht durch Menschenhand errichteten, sondern durch göttlichen Willen eingesetzten Gewalt auf Erden. (Allegro.) Was kümmert dieser feierliche Ernst eines höheren Berufes den jungen kecken Herzog Wildfang? Rücksichtslos, voll trotzigen Uebermuths schrickt er selbst vor dem… Weiterlesen »

Kirmes-Tanz aus ›Herzog Wildfang‹

Siegfried Wagners programmatische Erläuterung  — Illustriert das frohe und muntere Volkstreiben eines Kirchweihfestes. Auf freiem Wiesenplane stehen Schaubuden in welchen sich Seiltänzer und Gaukler produzieren, Verkaufsstände, in welchen Waren aller Art angeboten werden. Auf einem großen Tanzboden herrscht reges Leben und das Volk belustigt sich in munterster Weise. —  Quelle: Programmzettel zum »›Siegfried Wagner-Konzert‹ am… Weiterlesen »

Erinnerungen

Siegfried Wagner: ERINNERUNGEN Musikalische Volksbücher J. Engelhorns Nachf. Stuttgart (1923) → Text online bei zeno.org