Anlässlich seines 150. Geburstags zeigt das Richard Wagner Museum in Bayreuth vom 4. April bis 26. Mai 2019 eine Sonderausstellung über Siegfried Wagner.
In der Ausstellungsankündigung heißt es:
Siegfried Wagner (1869-1930) ist nicht nur der Sohn Richard Wagners, auch wenn er, vor allem von seiner Mutter Cosima, als Thronfolger und Bewahrer des Erbes seines Vaters gesehen wird.
Mit der Übernahme der Festspielleitung 1906 beginnt er mit den ersten zaghaften modernen Veränderungen der Inszenierungen. Vor allem das Licht wird unter Siegfried Wagner zum Gestaltungsmittel. 1924 gelingt ihm die Wiedereröffnung der Festspiele, die mit Beginn des Ersten Weltkrieges unterbrochen waren. Spätestens mit seiner Neuinszenierung des »Tannhäuser« 1930 zeigt Siegfried Wagner, dass er sich als Festspielleiter einem zeitgenössischen Inszenierungsstil nicht ganz verschließt. Vom Erfolg seiner Inszenierung erfährt er im Krankenhaus, nachdem er bereits vor der Festspieleröffnung einen Herzinfarkt erlitten hatte. Am 4. August 1930 stirbt Siegfried Wagner.
Die Eröffnung am 3. April 2019 durch Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Direktor Dr. Sven Friedrich wurde musikalisch umrahmt von Gesche Geier (Sopran) und Hans-Martin Gräbner (Klavier) mit Siegfried Wagners Liedern SCHÄFER UND SCHÄFERIN, ABEND AM MEER und FRÜHLINGSBLICK.
Ort der Ausstellung ist der Neubau am
Richard Wagner Museum
Wahnfriedstraße 2
95444 Bayreuth
Telefon: +49 . (0) 921 . 757 28 – 0
email: info@wagnermuseum.de