In den 25 Kapiteln seines Buches »Bayreuth als Theater: Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte« will der Autor Sephan Mösch, Professor für Ästhetik, Geschichte und künstlerische Praxis des Musiktheaters an der Hochschule für Musik Karlsruhe und Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zeigen, wie und warum sich die »Sinnhorizonte« der Festspiele – seit ihrer Gründung »Seismograph deutscher Befindlichkeit« und zugleich Brennspiegel ästhetischer Prozesse – verschoben haben.
Laut Ankündigung der Publikation wertet er dafür – zum Teil erstmalig – zahlreiche archivalische Quellen sowie »Briefe, Briefentwürfe, Tagebücher, Protokolle und Berichte«, aber auch »Dirigierpartituren, Regiebücher und Tonaufnahmen« aus, um »ungewohnte Perspektiven« aufzuzeigen und ein »facettenreiches und vielfach auch neues Bild der Festspiele« von Anbeginn bis heute zu entwerfen.
Eine Rezension des Buches mit besonderer Berücksichtigung Siegfried Wagners folgt.
Stephan Mösch: Bayreuth als Theater. Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte
ISBN 978-3662727751
Bärenreiter / Metzler, 2026
676 Seiten, 49,99 €