Von Bayreuth nach Auschwitz

Fünf Jahre nach seiner Publikation über Wieland Wagner »und sein Schaffen in den Jahren 1940 bis 1945« legt Anno Mungen pünktlich zum Festspieljubiläum nun ein Resultat seiner Forschungen zu »Nationalsozialismus, Oper und Gewalt« vor. Der Autor sieht sein Buch Von Bayreuth nach Auschwitz als »eine Spurensuche, die mit musik- und theaterwissenschaftlichem Fokus die Frage, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt, in den Blick nimmt« und als den »erste[n] Vorstoß, die zwei für den nationalsozialistischen Staat so wichtigen Felder von Kunst und Vernichtung direkt aufeinander zu beziehen.«

Der Titel des Buches erhellt sich möglicherweise schon im Vorwort aus dem Hinweis des Autors, der seit zwanzig Jahren Leiter des Forschungsinstituts für Musiktheater und Inhaber des Lehrstuhls für Theaterwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Musiktheaters an der Universität Bayreuth ist, dass er 2022 »von Bayreuth aus [s]eine erste Reise nach Auschwitz« unternommen habe.

Eine Rezension des Buches unter besonderer Berücksichtigung Siegfried Wagners folgt.

 


 

Anno Mungen: Von Bayreuth nach Auschwitz. Oper – Politik – Gewalt
ISBN 978-3-98791-343-3
Westend Verlag, Neu-Isenburg 2026
384 Seiten, 32 €