Schlagwort-Archiv: Rainulf und Adelasia

Siegfried Wagners ›Friedens-Hymne‹

Im März 1918 unterbrach Siegfried Wagner (1869-1930) seine Arbeit an Opus 13, DER SCHMIED VON MARIENBURG für ein Werk, das er später »eine leider voreilige Komposition«1 nannte. Sein Particell versah er mit der Erklärung: »Im März 1918, als unsere glänzende Offensive begann, und alle Deutschen auf einen baldigen, siegreichen Abschluss des Krieges hofften, forderte mich… Weiterlesen »

Leuchtender Schwung und spannende Kontraste

Jonathan Seers, GMD am Mainfrankentheater Würzburg, zeigte sich von Siegfried Wagner überzeugt: Mit einer so anspruchs- und gestaltreichen Musik hätte er bei dem Komponisten nie gerechnet. Er dürfte sein Staunen mit dem Würzburger Publikum teilen, das der Ankündigung einer Siegfried- und Richard-Wagner-Gala erfreulich zahlreich gefolgt ist. Anlass für das vom Würzburger Richard-Wagner-Verband, dem weltweit mitgliederstärksten… Weiterlesen »

Rainulf und Adelasia

Gesamtaufnahme 2003, 3 CDs Herbstliche Musiktage Bad Urach, Stadthalle Metzingen Hana Minutillo, Roman Trekel, Frank van Aken, Elisabeth Wachutka, Thomas Kuckler, Franz Hawlata, Regina Klepper, Jacek Janiszewski, Margarete Joswig, Andrea Lang, Andrea Lang, Florian Prey Stuttgarter Choristen Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Werner Andreas Albert cpo 777 017-2

Rainulf und Adelasia

In drei Akten op. 14, 1922 Uraufführung: Stadthalle Metzingen (konzertant), 4. Oktober 2003 Albiria, Gräfin von Alife (Mezzosopran) Osmund, Rainulf, deren Söhne (Bariton, Tenor) Adelasia, aus normannischem Adelsgeschecht (Sopran)Gilbert, ihr Bruder (Tenor) Ein Priester (Bariton)Beata, Tochter eines Freigelassenen (Sopran) Sebastian, ein alter Diener der Gräfin (Bass) Sigilgaita, eine Seherin (Alt)Graziella, eine Tänzerin (Sopran) Prinz Wilhelm, der dreizehnjährige Sohn König Tankreds… Weiterlesen »

Onomapoetik

Siegfried Wagners Witwe Winifred hat der postum von ihr herausgegebenen Dichtung zu RAINULF UND ADELASIA ein Vorwort beigegeben, in dem sie auf die Quelle hinweist: »Anregungen zu dem Stoff gab vornehmlich das Buch des Grafen Schaack [sic!]: ›Die Normannen in Sizilien [sic!]‹. Eigene starke Eindrücke von früher Jugend an in Sizilien und Neapel empfangen und… Weiterlesen »

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Wie in allen Opern Siegfried Wagners, sind auch in diesem anspielungsreichen Werk neben autobiographischen wieder mancherlei Verweise auf sein eigenes wie auf das Œuvre seines Vaters zu entdecken. Schon der Titel erscheint als Spiegelung zu »Tristan und Isolde«, was von Adelasia deutlich angesprochen wird: »Doch nicht Liebe schloß den Bund: / Ein süßer Klang sonst… Weiterlesen »